Goldene Statuen in Chemnitz haben politische Auswirkungen

Chemnitz

In Chemnitz gibt es jetzt zehn Bronzewölfe, die einen Hitlergruß geben. Eine seltsame Art des Protestes, die aber trotzdem einen ziemlich großen Eindruck hinterlässt.   

Die Chemnitzer sind unzufrieden. In den letzten Monaten ist die Kriminalitätsrate deutlich gestiegen. In jüngster Zeit war ein Einheimischer von zwei Einwanderern getötet worden. Die Organisatoren der goldenen Statuen haben angemerkt, dass diese Statuen aus Protest sind und „wachsenden Hass“ symbolisieren.  

In den letzten Wochen nach dem Tod des ermordeten Chemnitzer Mannes haben die Spannungen rasant zugenommen. Es wird auch erwähnt, dass rechtsextreme Demonstranten den Hitlergruß benutzen, während sie Journalisten und Migranten verfolgen.  

Die Wölfe sind zurück sind die Organisatoren hinter diesen Statuen. Sie stellen fest, dass sich rechtsextreme Radikale und früher auch die Nazis als Wölfe verstehen. An den Statuen befinden sich Zeichen, dass diese rechten Gruppen „die Mutter aller Probleme“ sind und dass sie die Ängste anderer ausnutzen.  

Was diese Statuen noch interessanter macht, ist die Tatsache, dass nicht alle von ihnen den Hitlergruß geben. Einige von ihnen sind mit verbundenen Augen, während andere an der Leine sitzen und einige mit dem Angriff beschäftigt sind. Der Künstler Rainer Opolka schuf die Installation, die auch vor einem Münchner Gericht installiert wurden.   

Die Installation erfolgte strategisch während des Prozesses gegen die Neonazi Beate Zschäpe, die für zehn rassistisch motivierte Morde verantwortlich war. Die Installation wurde auch in Berlin und Dresden ausgestellt.  

Chemnitz ist bekannt für seine Anti-Rassismus-Veranstaltungen und veranstaltete kürzlich auch ein kostenloses Konzert in der Stadt, an dem 60 000 Menschen teilnahmen. Die Veranstaltung wurde aus Protest gegen rechtsextreme Anhänger und Führungspersonen durchgeführt.  

Während dieser spektakulären Ausstellung erhalten Sie eine kostenlose Broschüre mit allen Informationen, die Sie interessieren könnten, was der Künstler und die Organisatoren versuchen, anderen politischen Entscheidungsträgern zu vermitteln. Hier finden Sie umfangreiche Informationen über Angst, Rassismus, Staatshass und die Gefahr eines neuen Krieges.   

Mit der Installation dieser kühnen Ausstellung demonstrieren die Organisatoren offen gegen Krieg, Gewalt und letztlich Hass. Der Künstler hat gesagt, dass die Mission mit diesem beeindruckenden Werk darin besteht, die Bedeutung der Schaffung und Pflege friedlicher Bedingungen in den Ländern zu unterstreichen.   

Opolka hat sich auch entschlossen, bei allen seinen Ausstellungen anwesend zu sein, um die Schwere dieser Hassverbrechen mit allen zu diskutieren, die daran interessiert sind, mehr über seine Kunst zu erfahren. Schließlich will die Ausstellung den Betrachtern zeigen, was passieren könnte, wenn sich die Gesellschaft dem Impuls, dem Hass, der Diskriminierung und dem Krieg aussetzt.